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<pre>Zudem dürfte den Schalkern der „Derbysieg“ gegen den BVB zusätzliche Kräfte verleihen. Nach einem 0:4-Halbzeitrückstand holten sie am Ende noch ein 4:Ein Unentschieden, das sich wie ein Sieg anfühlt.  <p> Ein diesbezüglicher Anfang ist der Werkself dabei bereits am vergangenen Wochenende geglückt. Im Heimspiel gegen die als Spitzen-Klub angereiste Hertha ging zwar in spielerischer Hinsicht kaum etwas zusammen, dafür war jedoch zumindest auf die Standardsituationen Verlass.  <p>  Zwar beträgt der Vorsprung auf die punktegleichen Teams aus Wolfsburg und Mainz (das aufgrund der schlechteren Tordifferenz auf dem Relegationsplatz liegt, Anm.) noch vier Zähler, doch der kann nach einer Niederlage gegen die Wölfe so schnell schmelzen wie Schnee in der Frühlingssonne. <p> Nach dem vorangegangenen Ausgleich der Geißböcke wurde von den Norddeutschen schließlich zu wütend auf eine neuerliche Führung gedrängt — und auch vor dem letztlich entscheidenden Konter der Kölner waren die Gäste bei eigenem Ballbesitz viel zu weit aufgerückt. Dieser Mut ist einerseits gewiss bewundernswert; andererseits dürfen sich die Rothosen dann aber auch über die umgehend präsentierte Quittung nicht beschweren. <p>  Zum Bundesliga-Auftakt gab es vergangenes Wochenende ein 0:0-Unentschieden gegen Eintracht Frankfurt. Die Freiburger standen dabei defensiv ziemlich ordentlich, nach vorne ging dagegen jedoch nicht besonders viel.  </pre>


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<pre>Da die Hoffnungen der Landsleute vor allem auf Aubameyang ruhten, nimmt der 27-Jährige den Fehlschlag mit Sicherheit persönlich — zumal der Kapitän im entscheidenden Spiel gegen Kamerun obendrein nicht seinen allerbesten Tag erwischte.  <p> Diesbezüglich halten wir es jedoch für am wahrscheinlichsten, dass der Höhenflug gegen Gladbach „nur“ mit einem Teilerfolg in die nächste Runde geht: Mit einem Zähler hat der daheim ohnehin zu Unentschieden neigende Sport-Club seine Möglichkeiten mutmaßlich schon zur Gänze ausgeschöpft.  <p>  Nach all der mehr oder weniger berechtigten Aufregung ist es jedoch immerhin tröstlich, dass auch die Niederlage keine weitreichenden Folgen hat. Weil auch die unmittelbaren Konkurrenten aus Berlin uns Gelsenkirchen Federn ließen, wurde bezüglich der Königsklasse der Status quo gewahrt. <p> Erst am vergangenen Spieltag feierten die „Wölfe“ ihren ersten Saisonsieg im Kalenderjahr 2019. Gegen die Hertha legte der VfL einen guten Start hin und hätte bereits früh in Führung gehen können. <p>  Dass das Abschneiden in der Bundesliga bislang nur sehr sporadisch unter den Englischen Wochen zu leiden hatte, sollte nun auch für die Pflichtübung gegen Werder ein gutes Omen sein; wenngleich der Fokus in diesen Tagen natürlich ungleich stärker auf das vorherige Gastspiel in Monaco gerichtet ist.  </pre> 


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<pre> Auch die Gladbacher versuchten immer wieder für Gefahr zu sorgen, die Defensivspieler waren jedoch auf der Hut und fingen nahezu jeden Pass der „Fohlen“ ab.  <p> Die Rheinhessen konnten am Wochenende ihren Abstand zum HSV, der weiterhin auf einem Fixabstiegsplatz liegt, auf sechs Punkte erweitern. Zudem ist das rettende Ufer zum Greifen nahe, denn Werder Bremen liegt punktegleich, nur aufgrund der Tordifferenz, einen Platz vor den Nullfünfern.  <p>  Die jüngst geschlagenen Leipziger dürfen sich deshalb auch in einer bemerkenswert prominenten Gesellschaft wähnen; ging es zuvor auch schon Gladbach und Hoffenheim an den Kragen, haben sich im September zudem auch die Dortmunder Borussen mit einem torlosen Remis begnügen müssen. <p>  Schließlich ergatterte Bayer aus den letzten sieben Kräftemessen mit den Rheinhessen 19 der insgesamt 21 möglichen Zähler und war dabei in aller Regel tonangebend (6 Siege, 1 Unentschieden). <p>  Quoten Stand vom 22.10.2018, 11:45 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben.  </pre>


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<pre> Weil sich die Truppe von Roger Schmidt derzeit in voller Fahrt befindet, bereitete der zur Pause zu Buche schlagende 0:2-Rückstand schließlich keinerlei Probleme; mit einer starken Energieleistung wurde dieser Zwischenstand innerhalb von nur sechs Minuten in eine Führung eingetauscht.  <p> So biegen die „Bullen“ als Tabellen-Zweiter und mit acht Punkten Rückstand auf den Liga-Primus auf die Zielgerade ihrer ersten Bundesliga-Saison — damit haben die Leipziger die anvisierten Saisonziele ohnehin deutlich übertroffen.   <p> Die hier jeweils kassierten Niederlagen lassen den aktuell zu Buche schlagenden 1Tabellenplatz folglich sogar als richtig aussichtsreich erscheinen — immerhin stehen die Chancen gut, dass Mainz gegen die sich nun ankündigenden kleineren Kaliber problemlos zu weiteren Zählern kommt. <p>  Video: Andre Schürrle rettete den Wolfsburgern gegen Darmstadt mit seinem Treffer in der Nachspielzeit wenigstens einen Punkt. (Quelle: YouTube/BUNDESLIGA bei BILD)  <p> Der Auswärtssieg in Gladbach war auch bitter nötig: In einer Tabelle der Spieltage 14 bis 20 stand RB nur knapp über der Abstiegszone – auf Platz 15. Einzig Mainz, der HSV und Stuttgart holten in dieser Zeit weniger Punkte als die „Bullen“.  </pre>


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<pre> Trösten RB demnächst jedoch die beiden sich spektakulär anlassenden Kracher gegen Napoli über das Verpassen des Achtelfinales der Champions League hinweg, sollte das Team auch die ungewohnte Durststrecke in der Meisterschaft vorerst mühelos verschmerzen können.  <p> Dabei löste es selbst bei den siegreichen Hausherren ungläubiges Kopfschütteln aus, dass Gladbach nach dominant bestrittenen 90 Minuten noch nicht einmal ein Pünktchen holte; unmittelbar vor der Länderspielpause hatte sich der Fußballgott offenbar ganz in Blau und Weiß in Schale geworfen.  <p>  Natürlich läuft jeder Experte mittlerweile Gefahr, sich der Lächerlichkeit preiszugeben, der vor einem vermeintlichen Topspiel auf einen Ausrutscher des Tabellenführers tippt — gerade in solchen Partien hatten sich die Münchner zuletzt schließlich stets in absoluter Bestform präsentiert. <p>  Während für Überraschungs-Vizemeister RB Leipzig die abgelaufene Spielzeit nicht besser hätte verlaufen können, wird man auf Schalke wohl nur ungern auf die Vorsaison angesprochen.  <p> Zwar werden sich die Gastgeber am Freitagabend tunlichst davor hüten, mit einer zu offensiven Ausrichtung in ihr Verderben zu rennen; gegen die schlechteste Abwehr der Liga lässt sich der Arbeitstag der Hamburger Angreifer dennoch äußerst vielversprechend an.  </pre>


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